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Aktualisierungsstand: 16. April 2012
Jakobusfreunde Paderborn Herberge Unterkunft Albergue Pilgerausweis
Pilgerpass Credencial Unterkunftsverzeichnis Pilgermuschel Camino Santiago
= Pilgerherberge H =
Hotel Hs = Hostal (kleinere Pension)
Cr = Casa rural (Unterkunft auf einem Bauernhof).
Die Texte in Anführungszeichen und mit Nummern sind persönliche Anmerkungen von Pilgern.
Achtung! Von Belorado bis Burgos gibt es nur in
Villafranca Montes de Oca eine Bankfiliale, die aber nur 2x in der Woche und dann
nur am Vormittag geöffnet ist. Also: Mit ausreichend Bargeld versorgen, das bis
Burgos reicht.
Tosantos
947-580371 Pfarrherberge „San
Francisco de Asís” im alten Pfarrhaus. Ganzjährig geöffnet.
30 Matratzen. „Gemeinsames Abendbrot und Frühstück. Nach
dem Abendbrot lud der Hospitalero zu einer Abendandacht in den
Meditationsraum ein. Er betont, daß Tosantos ein christliches
Refugio nur für Pilger ist.”(25) „Sehr gemütlich und
schön.”(34) „Empfehlenswert, gute Atmosphäre, liebevoll
gestalteter Gebetsraum. Sehenswerte in den Fels gehauene kleine Kapelle.”(37)
„Eine meiner Lieblingsherbergen, ähnlicher Spirit wie in
Grañón. Matratzen. Einfach, sanitäre Einrichtungen sehr eng, aber
tolle Atmosphäre, liebevoller und herzlicher Hospitalero, der sich
rührend um die Pilger kümmert und selbst mit Hingabe Blasen verarztet.
Gemeinsames Kochen und Abendessen, schön gestaltete (freiwillige)
Gebetsrunde. Nach dem Frühstück konnte man ganz in Ruhe und ohne Hektik
gehen, da es keine Deadline für den ‚Abmarsch’ gab.
Spendenbasis.”(54) „Das Schlafen auf den Matratzen auf dem
Fußboden ist nicht ganz so prickelnd!”(63) „Sicher sehr einfache
Ausstattung, aber mit seiner Atmosphäre und dem Erleben von
Gemeinschaft eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten.”(111)
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Villambistia
660-797011 Herb „San
Roque” Pza Mayor 1, 16 Plätze, ganzjährig, Bar, Heizung,
Küche, Internet.
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Espinosa del Camino
678-479361 Priv. Herberge „La
Campaña”. Ganzjährig außer 1.3.-30.11. 10 Plätze in
2 Räumen Keine Küche. Mahlzeiten gegen Spenden. „Pepe”
war einmal Schreiner und hat ein kleines Museum gezimmert, viele Vitrinen mit
Krimskrams. „Sehr zu empfehlen”(70+77) „Pepe ist der
perfekte Gastgeber und Hospitalero, der leider nur Spanisch redet.”(89)
„Pepe ist intolerant und unflexibel - sein Zeitplan geht über die
Grundbedürfnisse der Pilger. Wer zu spät zum Essen kommt, kriegt
nichts mehr, nicht mal heißes Wasser, um eine eigene Suppe zu kochen. Wer abends zu
spät kommt, muss zur Strafe 20 Minuten vor der Tür stehen.”(156)
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Villafranca Montes de Oca
Das Fernfahrer-Restaurant am Ortseingang bietet preiswerte und
schmackhafte Speisen an. Lebensmittel in der Bar „El Puerto”
947-582124 / 687-594296 Gemeindeherberge
„Camino Santiago” C/Mayor 17. Ganzjährig. 60 Plätze,
Küche. „Spartanisch und ungemütlich.”(4). Vom 01.07. bis
31.08. Zeltlager neben der Kirche mit 100 Matratzen. „Im Zeltlager
sanitäre Anlagen spartanisch, aber i.O.”(30)
947-582149 / 50 Priv Herb im H
„San Antón Abad” C/del Hospital 4, 18 Plätze
+2 DZ
947-582029/001 Hs „El Pájaro” am nördlichen Ortsrand.
686-040884 Cr „La Alpargatería”, C/Mayor 2,
10 Plätze.
Achtung!! Auf den ca. 13 km bis San Juan de Ortega gibt es keine
Ortschaft und nicht einmal eine Unterstellmöglichkeit. Nur wunderschöne
einsame und wilde Berglandschaft in ca. 1.000 m Höhe mit mannshohen
Heidesträuchern. Fast auf der Paßhöhe (einige km nach
Villafranca) gibt es einen schönen Platz in der Einsamkeit mit einem
Denkmal. „Genügend Wasser mitnehmen. Kein Trinkwasser
unterwegs.”(58)

Schlammiger Weg in den Montes de Oca

Riesige Heidebüsche in den Montes de Oca

Nach ca. 13 km in einsamer Landschaft kommt endlich das Kloster
in Sicht
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Ortsschild von San Juan de Ortega mit dem Bild des
verstorbenen charismatischen Pfarrers Don José María
Alonso
San Juan de Ortega
Keine Einkaufsmöglichkeit im Ort aber die Bar auf dem Gelände bietet kleinere
Speisen und Frühstück an (öffnet aber erst um 9:00 h).
Der Ort hat nur 18 Einwohner. Der Legende nach soll ein Schluck aus dem Brunnen die
Fruchtbarkeit der Frauen erhöhen. :-)) Die Behörden raten aber ab, das Wasser zu
trinken!
Nach dem Tod des charismatischen Pfarrers Don José María Alonso am 24.
Februar 2008, der diese Herberge und die Pilger gemeinsam mit seinen beiden
ebenfalls sehr alten Schwestern über viele Jahre lang betreut hat, ist diese
Herberge nach gründlicher Renovierung wieder geöffnet. Es gibt
nun leider nicht mehr die berühmte Knoblauchsuppe.

Don José María Alonso †
beim Austeilen der berühmten Knoblauchsuppe
Nachruf auf Pfarrer Don José
María Alonso
947-560438. Ganzjährig geöffnet. Ein
unbedingtes MUß - schönstes Traditions-Hospiz in ehemaligem Kloster in
einsamer Landschaft. 58 Betten, ungeheizt. Küchenbenutzung nicht für
Pilger. Hier ist immer starker Andrang. „Die architektonische Gestaltung
bewirkt die wunderbare Atmosphäre des Ortes.”(15) „Die Kirche unbedingt
ansehen.”(33) „Von gründlicher Renovierung war nichts zu bemerken:
Matratzen durchgelegen und schmutzig, Räume muffig und kalt, Schimmel an den
Wänden. Einige Pilger klagten am nächsten Tag über Flohbisse.
Knoblauchsuppe wurde wieder angeboten, aber sehr dünn und geschmacklos.
Geschirr musste anschließend mit einem stinkenden, alten
Spüllappen selbst abgewaschen werden. Mit Abstand die schlechteste
Herberge auf dem ganzen Weg. Der verstorbene Pfarrer würde sich im Grabe
umdrehen, wenn er das sehen müsste!”(119)
606-198734 Cr „La Henera”
10 DZ mit Bad, Mahlzeiten. „Sehr gut”(154+158)
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