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!! Nichts ist schrecklicher, als in der Fremde ohne Geld
dazustehen !!
Aufgrund der nachfolgend geschilderten schrecklichen Erfahrungen hole ich mein
Bargeld in der Fremde nur noch aus Geldautomaten bei der Bank,
wenn die Bank geöffnet hat. Am liebsten an dem Automaten im
Schalterraum. Dann kann ich bei Fehlfunktion des Automaten sogleich in der
Bank reklamieren.
München Freitag abend nach Bankenschluß.
Vor der Heimfahrt wollte ich noch mal eben an einem Geldautomaten der Sparkasse
München etwas Bargeld für die Heimreise zapfen. Nachdem ich meine (korrekte)
Geheimzahl eingegeben hatte, erschien auf dem Display ohne ersichtlichen Grund:
„Die Karte wurde eingezogen. Kommen Sie bitte zu den Öffnungszeiten
dieser Geschäftsstelle wieder.”
Da stand ich nun und konnte ohne Bargeld und ohne Karte noch nicht einmal Sprit für
die Heimfahrt tanken.
Glücklicherweise hatte ich Verwandte in München, von denen ich mir das
nötige Geld leihen konnte. Was aber hätte ich aber machen sollen, wenn ich in
München niemanden gehabt hätte, der mir in meiner Not helfen konnte.
Nochmals Stress am Geldautomaten: Santiago in der belebten
Fußgängerzone:
Leider gab es nur einen Geldautomaten an der Außenwand des Gebäudes aber
die Bank war geöffnet. Nachdem ich meine Geldkarte eingesteckt und die Geheimzahl
eingegeben hatte, wurde der Bildschirm schwarz! Der Automat war abgestürzt. Meine
Karte war im Automaten. Weil ja die Bank geöffnet war, konnte ich einen Angestellten
herbeiholen, der den Automaten öffnete und meine Karte herausholte.
Sicherheitshalber bat ich den Angestellten, zu warten bis ich mein Geld aus der Maschine
bekam: Es hätte ja sein können, daß bei dem Absturz des Computers der
Magnetstreifen auf der Karte ganz oder teilweise gelöscht wurde. Dann hätte ich
aber Probleme bekommen: Was nützt eine Geldkarte, die man nicht einsetzen kann? Gott
sei Dank funktionierte die Karte einwandfrei.
Die deutsche Polizei hilft ihren Bürgern im Notfall NICHT!:
Ich war im Sommer 2008 auf einer Fahrradtour auf der Römerroute entlang der Lippe
von Xanten zum Hermannsdenkmal in Detmold. Es war ein Freitag. Schermbeck, eine
Kleinstadt an der Lippe. Ich habe den ganzen Tag über nicht daran gedacht, mich
für das Wochenende entgegen meinem Vorsatz aufgrund der oben geschilderten
Erfahrungen mit Bargeld zu versorgen.
Am Abend (es wurde dunkel und fing schon an zu nieseln) viel mir plötzlich ein,
daß ich kein Bargeld mehr für die Übernachtung hatte. Ich begab mich also
an den Bankautomaten einer Filiale der Sparkasse Wesel. Der Vorgang verlief
reibungslos. Der neue Kontostand wurde korrekt angezeigt. Plötzlich wurde der
Monitor schwarz. Es ging nichts mehr. Das Geld kam nicht. Auch meine Geldkarte blieb im
Automaten.
Da stand ich nun mittellos im Dunkeln und im Nieselregen.
Meine Frau war verreist und konnte mir auch nicht helfen. Ich hatte noch nicht einmal
Geld, um mit der Bahn nach Hause zu fahren. Wie sollte ich ohne Geld und ohne Unterkunft
das Wochenende überstehen?
Da rief ich in meiner Not die Polizei und bat um Hilfe. Die wurde mir
verweigert. Der Polizist am Apparat sagte mir eindeutig: „Von der
Polizei bekommen Sie kein Geld!”
Gott sei Dank war der Pfarrer daheim und konnte mir mit etwas Bargeld aushelfen, damit
ich wenigsten für die Nacht eine Unterkunft nehmen und am nächsten Tag mit
der Bahn nach Hause fahren konnte. Im nachfolgenden Schriftverkehr mit dem
Polizeipräsidenten Wesel wurde mir klipp und klar erklärt: Es
gehört nicht zum Auftrag der Polizei, in Geldnot geratenen Bürgern mit Geld
auszuhelfen.
Seither nehme ich auf Reisen für den Notfall IMMER
Reiseschecks mit!
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