Jakobus

Päpstlicher Orden für Frau Gesine de Castro

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Festansprache des Prälaten Horstkemper
Papstorden „Pro Ecclesia et Pontifice”

Verdienstkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice” - Für Kirche und Papst
gestiftet von Papst Leo XIII


Herzlichen Glückwunsch Frau de Castro!

Frau de Castro arbeitete seit 1983 für die spanische Mission und ist dort quasi in ihre Aufgabe als Ansprech­partne­rin für die Jakobus­pilger hin­ein­gewach­sen.
Im Jahre 1998 haben Prof. Herr und Frau de Castro den „Freundes­kreis der Jakobus­pilger Pader­born” als lockeren Zusammen­schluß von Pilgern gegrün­det. Es kam 2x jährlich zu einem Treffen der Jakobus­pilger und der interes­sieren Öffent­lich­keit.
Diese Treffen waren stets überfüllt. Frau de Castro sorgte für die Orga­nisation und für die Bereit­stel­lung von Geträn­ken und Knab­bereien. An­schließend mußte noch der Saal gereinigt werden, die Gläser gespült und die Stühle und Tische wieder an Ort und Stelle gebracht werden. Alles das orga­ni­sierte Frau de Castro. Sie kam dann meist erst spät nach Mitter­nacht nach Hause.
Die Frau de Castro wirkte während der ganzen Zeit still im Hinter­grund. In ihrem Wohn­haus hat sie eigens einen Raum als Pilger­büro ein­ge­rich­tet. Sie gibt die Creden­ciales aus und versorgt die Pilger mit nütz­lichen Infos und berät sie aus­führ­lich bei der Vorberei­tung ihrer Pil­ger­fahrt.
Nach der offiziellen Vereins­gründung 2002 wurde aus dem „inoffi­ziellen” Pilgerbüro das offi­zielle Pilger- und Vereins­büro unseres Jakobus­vereins im Wohn­haus der Frau de Castro. Sie wurde nun offiziell unsere Büro­lei­terin und stell­vertre­tende Vor­sitzende auf ehren­amt­licher Basis!
Sie hat fast ihre gesamte Freizeit in die Betreuung der Pilger und des Pilger­büros investiert.
Besonders die Ausstellung der Credenciales, die Zusammen­stellung der Informa­tionen für die Pilger, deren Versand und die damit verbundene Buch­hal­tung sind äußerst zeitauf­wendig. Pro Jahr werden Hunderte Creden­ciales ausgestellt und versandt. Frau de Castro ist fast den ganzen Tag damit beschäf­tigt. Dazu kommen stets zeit­auf­wendige Bera­tungen für Pilger, die sich zum erstenmal auf eine solche lange Pilger­schaft vorbe­reiten und aus­führlich beraten werden müssen! Man kann sich vor­stel­len, wie zeit­auf­wendig das ist!!
Nachdem uns im Herbst 2005 von der Stadt Pamplona ein Haus für die Ein­rich­tung einer Pilger­herberge angeboten wurde, hat Prof. Herr nach vielen schlaf­losen Nächten zuge­griffen.
Das Haus war vollkommen leer und mußte für die Aufnahme der Pilger ein­ge­rich­tet werden! Frau de Castro hatte gute Bezie­hun­gen zu einem Frauen­kloster in der Nähe von Pamplona. Mit der Hilfe einer dort leben­den Kloster­frau gelang es Frau de Castro auf wun­der­same Weise, die Ein­rich­tung unse­rer „Casa Paderborn” zu orga­nisieren: Die Betten und Matratzen, Matra­tzen­bezüge, Woll­decken, Mobiliar für den Gemein­schafts­raum, eine erste Küchen­ausrüs­tung und vieles mehr, was zum Betrieb einer Pilger­her­berge notwendig ist. Nur durch ihren inten­siven Einsatz konnte es uns gelin­gen, am 1. April 2006 unsere „Casa Pader­born” für die Pilger zu öffnen.
Dank ihrer spani­schen Sprach­kennt­nisse konnte sie gute Be­zie­hun­gen zu den entschei­den­den Amts­trä­gern in der Stadt­verwal­tung Pamplona auf­bauen.
Frau de Castro setzt sich seit mehr als 25 Jahren für die Pilger­schaft zum Grabe des Hl. Jako­bus in Santiago de Compostela, die Jakobus­pilger, unseren Jakobus­ver­ein und unsere „Casa Pader­born” bis zu ihrer physischen und psych­ischen Belas­tungs­grenze ein!
Ohne den Einsatz des Teams Prof. Herr und Frau de Castro gäbe es weder unseren Jakobus­verein noch die Pilger­herberge „Casa Pader­born” in Pam­plona.
Frau de Castro ist die Seele unseres Vereins! Sie hat sich den Orden redlich verdient!
Herzlichen Glückwunsch Frau de Castro!


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